Nur für kurze Zeit online
Sehr hübsch gruseliger Kurzfilm von Rodrigo Blaas – über die Feiertage frei anzusehen ...
Roger Kiener // Redaktor BR - WordPress-Blog kiener.me – Feed auch unter flavors.me - Fotos bei Flickr - der Rest bei Facebook
Sehr hübsch gruseliger Kurzfilm von Rodrigo Blaas – über die Feiertage frei anzusehen ...
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Our picks, and yours, for the decade’s best
in the marketing, media and agency worldIf you happened to be frozen in cryonic suspension over the past decade, you missed a lot.
Steve Jobs and the iPod reinvented the music business. Sergey Brin and Larry Page tamed the Web. Ad shop Goodby, Silverstein & Partners rewrote the creativity book. And this thing called social media put amateurs in charge of just about everything else.Sound like chaos? Not compared to the way the '90s ended, it wasn't. If anything, the last 10 years witnessed something uniquely new for the Web: a measure of rationality. From the overhyped, speculative ashes of the dot-com boom, the Internet saw itself reborn and reorganized—and panting at the end of Google's tight leash. And this time, the business opportunities were real. Sure, social-media sites like Facebook and YouTube might not be raking in the dough—but they're viable tools for the branding, marketing and media execs who are learning to use them.
This time around, they weren't all 21-year-old whiz kids, either. Along with the maturing of the Web came the reassurance that technology means little without a quality brand and experienced leadership to go with it. How else to explain the ongoing dominance of 123-year-old Coca-Cola? Why else would 78-year-old media mogul Rupert Murdoch be at the top of his game?
To wind up the 21st century's first decade, we've spent the past month working on a list of the best and brightest in the branding, marketing, media and agency world in 33 categories over the past 10 years. Check out our choices at the links below, or click here to start with the first category. As a reality check, we sought your input here on this site over the past month. Those results are presented here, next to our selections. Much of the time, we agree. Other times it's not even close. But open exchanges like this were still another feature of the past decade—the reason the Web added that dignified 2.0 after its name.
Happy reading, and we'll see you next year. —The AdweekMedia Editors
Apple für die beste Kampagne, Steve Jobs als bester Verkäufer und der iPod als bestes Produkt – viel Ehre für ein erfolgreiches Jahrzehnt.
Das Lexikon des Jugend-Slangs
Von Thomas Wyss. Aktualisiert am 09.12.2009
Jetzt können auch «Ellis» (Eltern) mit einem neuen Buch ihr Deutsch «pimpen», also den Wortschatz aufmotzen. Mit dem «Wörterbuch der Szenesprachen» aus dem Duden-Verlag.
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Der neue «Szenesprachen-Duden» enthält nicht nur Jugendsprache, sondern stellt in sechs alphabetisch geordneten Kapiteln Wortschöpfungen aus verschiedenen Szenen, Communitys und Lebenswelten vor. Dazu zählen Wörter und Begriffe aus den Bereichen Computertechnologie und Netzwerkkultur (z. B. pwnen, verbuggt, adden), Lifestyle (z. B. Bionadebourgeoisie, Modeopfer), Partykultur (z. B. abflaschen, aufbitchen, dönieren), Schule, Uni und Job (z. B. Crackberry, egogoogeln, Futternarkose) sowie Medien und Popkultur (z. B. epic, LOLcat, Twitteratur).
Einige Beispiele zum Schmunzeln:
- Analogkäse: Käseersatzprodukt aus Palmöl, Stärke, Sojaeiweiss usw., wird für Burger verwendet.
- Overchicked: Ein Typ, der ein Girl am Arm hat, das optisch in einer anderen Liga spielt, ist overchicked.
- Dadster: Ein junger, cooler und hipper Szene-Papa.
- Aufgebitcht: Sehr billig aufgebrezelte Frau.
- Latte-macchiato-Mama: Das weibliche Pendant des Dadsters.
- Gepsycht: Dauerstress, der die Psyche befällt.
- Stichlässer: Freunde, die einen hängen lassen.
- Vulkanette: Augenzwinkerndes Synonym für Schwule.
- MoF: Mensch ohne Freunde.
- Whinen: Jammern.
- Festnetzen: Im Festnetz telefonieren.
- Obertan: Chef, Vorgesetzer. Gegenteil: Untertan.
- Smacken: Schlagen, ohrfeigen.
- Schwitzer: Leute, die wegen ihres Dauerstresses stark transpirieren.
- Beef: Krach, Streit.
- Gelenksteffen (oder Körperklaus): Ein Grobmotoriker oder Bewegungstrottel.
- Hässlo: Hässlicher/ungepflegter Mensch.
- Aggro: Aggressiv, in Rage.
- Prohunni: Wenn man absolut (zu 1000 Prozent) sicher ist, dass man Recht hat.
- Schnüchtern: Kombination aus nüchtern und schüchtern, bezeichnet Personen, die erst durch Alkoholkonsum aus sich heraus kommen.
- Aquaholiker: Menschen, die übermassig viel Wasser trinken und jeglichem Alkoholkonsum entsagen.
- Fantastilliarde: Damit drückt man eine unfassbar grosse Zahl oder Summe aus.
- Münzmalle (auch Münzmallorca): Das Solarium.
- Smexy: Kombi aus smart und sexy, gebraucht für Frauen, die attraktiv UND intelligent sind.
- It-Girl: Stilikonen der Gegenwart.
- Schland: Kurzform für Deutschland.
- Abbouncen: Wild und doch erotisch tanzen.
- Bollo-Party: Ein Anlass voller melancholischer und im Indie-Look gestylter Hiphop-Fans.
- Massenpuls: Synonym für Herdentrieb.
- Recall: Wenn aus dem ersten Date eine zweite Verabredung wird, hat man den Recall geschafft. Die Steigerung dazu ist der Re-Recall.
- Chiefchecker: Jemand, der den totalen Durchblick hat und alles weiss - oder alles zu wissen glaubt.
- Spacko: Unterbelichtete Person.
- Merkresistent: Wer klare Sachverhalte und Kausalzusammenhänge nicht begreift, ist merkresistent.
- Futternarkose (oder Fressstarre): Immense Müdigkeit nach einer üppigen Mahlzeit.
- Snacken: Einen Imbiss essen.
- Snoozeln: Schlummern, dösen. Abgeleitet von der Snooze-Taste beim Radiowecker.
- Brett: Sehr attraktiver Typ. Abgeleitet vom «geilem Sound, der voll in die Ohren brettert». Früher bezeichnete Brett auch Mädchen mit kleinem Busen.
- Mittenschnitte: Tussis, die krampfhaft versuchen, hip und szenig zu sein. Abgeleitet von pseudo-lässigen Bewohnern des Szene-Quartiers Berlin-Mitte.
- Quarterlife-Crisis: Wenn die Midlife-Crisis schon zwischen 20 und 30 einsetzt.
- Klimaphobiker: Jemand, der den Klimawandel überdramatisiert und pausenlos vom biologischen Tod der Erde spricht.
- Rummonken: Steht für Menschen, die sich ähnlich Phobie-neurotisch verhalten wie Detektiv Monk aus der gleichnamigen TV-Serie.
- Bankster: Kombi aus Banker und Gangster. Steht für raffgierige oder betrügerische Bankangestellte.
- Mopfer: Mobbing-Opfer.
- Drutschen: Gleichzeitig drücken und knutschen.
- Biobreak: Pinkelpause.
- Konterbier: Bier, mit dem man den Kater bekämpft.
- Dönieren: Essen am Kebabstand (der oft auch als Döneria bezeichnet wird).
- Latte: Völlig egal, gleichgültig.
- Low: Locker, ruhig, langweilig.
- Tittytainment: Fernsehsendungen, bei welchen man problemlos das Hirn ausschalten kann.
- Moma: Eine Frau, die nach 40 noch ein Kind hat.
- Pärchenterror: Verliebte, die in der Öffentlichkeit übertrieben rumknutschen.
- Augenkrebs: Wenn man etwas furchtbar Hässliches ansehen muss, bekommt man Augenkrebs.
- Wikiwisser: Jemand, der sein Halbwissen aus Wikipedia oder ähnlichen Online-Datenbanken generiert.
- Addicted: Süchtig.
- Krasscore: Steigerung von krass.
- Ellies: Liebevolle Bezeichnung für Eltern.
Nicht alles, was Aufnahme in den Duden findet, hat dies auch verdient ...
Eine Sammlung ziemlich schräger Schilder aus aller Welt findet sich bei SPIEGEL ONLINE.
Kein musikalisches Highlight, aber eine witzige Demonstration ...
Grossbritannien sucht den Superkünstler
Von Sascha Renner. Aktualisiert um 04:00 Uhr
Man befürchtete das Schlimmste. Charles Saatchi veranstaltet eine TV-Castingshow. Aber siehe da: endlich jemand, der die Kunst- vermittlung ernst nimmt.Castingshow und Saatchi: Beides sind Reizworte für die Kunstwelt. Castingshows, weil sie seichte Unterhaltung bieten. Charles Saatchi, weil der Kunstgeschmack des Grosssammlers und Werbetycoons so wenig mit britischem Understatement zu tun hat wie eine Bulldogge mit einer Ballerina. Saatchi mag das Grosse, Grelle, Überwältigende. Kurz: die «Sensation», wie seine Ausstellung von 1997 hiess, mit der er die Young British Artists in den Rang von Popstars katapultierte.
Mit seiner Castingshow «School of Saatchi» auf BBC 2 versucht sich Saatchi nun erneut als Königsmacher. Dem Gewinner winkt Instant-Ruhm: Als Saatchis Protégé erhält er Zugang zum Kunstmarkt und eine Ausstellung in der Hermitage in St. Petersburg. Am letzten Montag galt es für die verbliebenen sechs Kandidaten, ein Kunstwerk an der Strandpromenade von Hastings zu schaffen. Die Wochenendausflügler übernahmen dabei das Publikumsvoting: Sie bewerteten die entstandenen Werke – das Geisterhaus, den surrealen Zoo ohne Tiere und die Windturbine – mit einer grünen Münze für «Like» oder einer roten für «Don't Like». Überraschend: Die Jungkünstler erzielen Zustimmungswerte von bis zu 91 Prozent! Saatchis Mantra wirkt: «Eure Kunst soll zugänglich, zugänglich, zugänglich sein.»
Am Schluss entscheidet aber weder das Publikum noch die vierköpfige Jury (mit Skandalnudel Tracey Emin) über das Weiterkommen, sondern allein Saatchi. Der Meister der Selbstinszenierung, der keine Interviews gibt, hält sich als ominöser Schiedsrichter im Hintergrund und lässt seine Stellvertreterin sprechen. Nur sein Foto wird immer wieder von Musik untermalt eingeblendet; fast so, als sei der Mann Gott. Zornig wurde der Allmächtige am letzten Montag aber nicht: Seine Urteile reichten von «Terrific» bis «Thrilled».
Kunst als Volksfest
Es ist ein Leichtes, Saatchi der Trivialisierung der Kunst zu bezichtigen. Alles Sperrige, das nicht wie eine Bombe einschlägt, hat es bei ihm schwer. Künstler sind für ihn Kulissenbauer oder Gaglieferanten. Tatsache ist aber auch, dass niemand die Menschen dermassen für die Kunst zu mobilisieren versteht wie Saatchi. Seine Londoner Saatchi Gallery gleicht an Wochenenden einem Volksfest. Findet die Kür des Turner-Preis-Trägers alljährlich hinter gut verschlossenen Türen statt, verhandeln in seiner Castingshow Experten öffentlich ihre Auswahlkriterien.
Nicht zuletzt führt einem die «School of Saatchi» vor Augen, dass Erfolg in der Kunstwelt heute zu einem guten Teil auf Fleiss und Förderung und nicht auf Genialität beruht und vom Markt gesteuert ist: Künstler machen allzu oft, was den Nerv von Grosssammlern wie Saatchi trifft und die eigene Karriere befördert – und nicht, was einer persönlichen inneren Notwendigkeit entspringt. Vielleicht langweilt uns deshalb ein Grossteil der Gegenwartskunst. Aber dafür kann Saatchi nun wirklich nichts.
Nächste Folge: heute Montag, 22 Uhr Schweizer Zeit, BBC 2.
Ich bin ein Künstler – holt mich hier raus!
... handelt es sich in der Regel nur um einen Test! In diesem speziellen Fall um einen Autopost-Versuch ab dem Posterous-Konto.